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Rückblick auf den Spendenlauf 2020

Nachdem der 34. Löwenlauf Hachenburg in 2020 Coronabedingt nicht stattfinden konnte, können wir heute mit Stolz sagen: Es war eine gute Entscheidung einen virtuellen Spendenlauf zu veranstalten, wo jeder für sich alleine oder in kleinen Teams laufen konnte.

Insgesamt freuten wir uns über 3.615 gelaufene Kilometer, 50 einzelne Löwenläufer*innen sowie viele Teams und Gruppen. Unter anderem den Kindergarten Pusteblume, den Lauftreff Puderbach, die Wilhelm-Albrecht-Schule in Höhn, die Wäller Ski-Gemeinschaft Bad Marienberg, der Derentaler Löwenlauf und das Team der Stadt Hachenburg. Unser gestecktes Ziel, eine erneute Spende für den Verein Kinderheim und Dorfambulanz Südindien zu erlaufen, haben wir mit Eurer Hilfe erreicht. Hierfür ein großes DANKESCHÖN an ALLE für die großartige Unterstützung.

Insgesamt wurde bei dem 34. Löwenlauf Hachenburg eine stattliche Spendensumme von 7.000 Euro erreicht. Darin enthalten sind Eure Spenden, aber auch Spenden von Freunden und einige große Firmenspenden. Somit verfügt der Verein Kinderheim und Dorfambulanz Südindien e. V. über weitere Eigenmittel, die projektorientiert eingesetzt werden.


Die Verwendung der Spendengelder


Das Umfeld für die Arbeit in den Kinderheimen und der Dorfambulanz

CORONA-bedingt waren Schulen, Geschäfte und Märkte seit März 2020 immer wieder für Wochen bis Monate vollständig geschlossen und zeitweilig auch die Grenzen zwischen den Bundesländern Tamil Nadu und Andra Pradesh geschlossen. Der öffentliche Verkehr wurde eingestellt.


Die Kinder in beiden Heimen mussten wegen steigender Infektionszahlen mehrfach auf behördliche Anordnung die Heime verlassen und zu ihren Verwandten geschickt werden - sofern diese kontaktiert werden konnten. Jedem Kind wurden 10 kg Reis, Bargeld, Desinfektionsmittel und Masken mitgegeben. Etwa 70 Kinder verblieben im Heim in Chennai.


Auf behördliche Anordnung wurde die Dorfambulanz - wie auch viele private Krankenhäuser - für einige Zeit geschlossen. Nur Krankenhäuser, die speziell für die Behandlung von COVID Patienten ausgestattet waren, durften geöffnet bleiben. Dennoch hat die Ärztin Hazel chronisch kranken Patienten die notwendigen Medikamente verabreichen können, wenn sie trotz geschlossener Dorfambulanz in das Kinderheim Zion Home kamen.


Heftige Regenfälle mit starken Überflutungen haben viele Häuser, Straßen und Ernten zerstört, viele Menschen sind in den Fluten gestorben. Durch einen Blitzeinschlag ist das Gebäude der Dorfambulanz im hinteren Bereich leicht beschädigt worden. Nach weiteren Regenfällen mit heftigen Stürmen seit März 2021 sind zusätzliche Schäden am Gebäude entstanden - vor allem durch das Einnisten und die rasant schnelle Verbreitung von weißen Ameisen in verschiedenen Holzteilen. Diese Schäden mussten dringend beseitigt werden, damit die Dorfambulanz nach Ablauf der verordneten Schließung wieder öffnen konnte.



Reparaturmaßnahmen an der Dorfambulanz

Dank der Spenden aus dem Löwenlauf 2020 konnte die Reparatur am Gebäude und im Inneren mit speziellen Behandlungen zur Beseitigung der Ameisen ab Juli 2021 durchgeführt werden; die Arbeiten sind überwiegend abgeschlossen. Die Dorfambulanz wird ab Mitte August wieder geöffnet.

Erweiterung des Wartebereichs in der Dorfambulanz

Damit die Patienten genügend Abstand halten können, werden zusätzliche Bänke angeschafft und draußen vor der Dorfambulanz aufgestellt.

Corona-Schutzmaßnahmen für die Kinder, Patienten und das Team

Zusätzliche Schutzmaßnahmen für alle Teammitglieder in der Dorfambulanz (Handschuhe, Masken, Desinfektionsmittel etc.) und auch Masken für die Teammitglieder, alle Kinder in beiden Heimen und ihre Familien wurden gekauft und verteilt. Allen Patienten werden Masken ausgeteilt, bevor sie die Dorfambulanz betreten, und weitere zum Schutz ihrer Familien mitgegeben.